Johnsons in Afrika (1/17)

Düsternbrook in Namibia 2007 und 2009
Über den Jahreswechsel 2006 auf 2007 waren wir – Helmut und Ursula Johnson – für zwei Wochen zu Gast auf der Gästefarm Düsternbrook in Namibia. Düsternbrook liegt 50 km von der Hauptstadt Windhuk entfernt einsam im Busch-Hochland. Das Farmhaus steht auf einem Felsen hoch über einem Fluss, der nur in der Regenzeit Wasser führt. Diese Flüsse werden in Namibia „Rivier“ genannt (sprich: das Rivier). Am Anfang unseres Aufenthaltes führte er Wasser, zum Schluss trocknete er immer mehr aus und bestand schließlich nur noch aus einzelnen Wasserlöchern. Eigentümer der Farm ist Herr Vaatz, dessen Großeltern mütterlicherseits bereits die Farm erworben und als Rinderfarm aufgebaut hatten. Herrn Vaatz´ Mutter, die vor gut 10 Jahren verstorben ist, hatte bereits begonnen, daraus eine Gästefarm zu machen.

Auf dem Farmgelände befindet sich ein kleines Dorf, in dem die schwarzen Angestellten und ihre Familien wohnen. Alle bewohnen schöne kleine Steinhäuser mit fließendem Wasser, Kanalanschluss und Elektrizitätsanschluss – was in Namibia keineswegs üblich ist. Die meisten Familien wohnen schon seit Generationen auf der Farm. Familie Vaatz hat immer Wert darauf gelegt, dass ihre Angestellten an der Entwicklung eines modernen Lebens teilnehmen können. Das betrifft nicht nur die Wohnsituation sondern auch die Schul- und Ausbildung.
Hier wohnt Alma mit ihren Kindern Adriana ist Almas Tochter. Sie kocht das Mittagessen für die Familie. Sie hat die Schule in Baumgartsbrunn besucht (Friedrich Dönhoff, Mister Helmuts Schule. Das zweite Leben des Managers Helmut Bleks in Namibia, Rowohlt Tb. (Taschenbuch - Oktober 2005))
Zwei Jahre später (2009) lebt sie in Windhuk. Sie hat inzwischen ein Kind bekommen - mit wem, ist nicht so ganz klar, jedenfalls ist der Kindesvater weg (wie bei allen jungen und den meisten alten Müttern, die ich getroffen habe). Adriana hat keine intensive Beziehung zu dem Kind, so dass es jetzt auf Düsternbrook bei der Oma und der jüngsten Schwester Desiree aufwächst.
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