Qualitätssicherung durch Betreuungsplanung und Dokumentation


Die Umsetzung der Anforderungen eines Qualitätssicherungssystems
gemäß DIN ISO 9000 ff. in der WfbM-Betreuung

Die Betreuung behinderter Menschen ist das wesentliche „Produkt“ der WfbM. Daher ist ein outputorientiertes Qualitätsmanagementsystem ohne die Erfassung und Bewertung der Betreuungsleistung nicht denkbar. Im Gegensatz zum Produktionsbereich sind aber im Bereich sozialer Betreuung die Verfahrensweisen zur Herstellung und Überprüfung von Qualität weitgehend inputorientiert.

In dem Seminar wollen wir ein System von Betreuungsplanung und Dokumentation darstellen, das den neuen Anforderungen gerecht wird.

Seminarthemen:

Der Auftrag an die WfbM

• § 54 SchwbG, die WfbM als Lern- und Arbeitsplatz
• Arbeit und Betreuung als Einheit
• „Doppelauftrag“ Betreuung – Produktion, die „Mehrwertorientierung“ beider Komponenten
• Wer ist Auftraggeber („Kunde“)?
• Wer erbringt die Leistung?

Was ist Qualität in der Betreuung behinderter Menschen?

• Behinderung als Merkmal – Ressourcenorientierung in der Betreuung
• Allgemeine Ziele der Betreuung in der WfbM – Individualisierung in der Ressourcenentwicklung und -nutzung

Darstellung und Messung des Betreuungsprodukts

• Betreuungsplanung als Instrument
• Definition von Betreuungszielen
• Arbeiten mit Zielvereinbarungen: Beteiligte, Form und Inhalt
• SOLL – IST – Vergleich
• die Bedeutung der Dokumentation
• das Dokumentationssystem der AGQ (Arbeitsgemeinschaft Qualität)

Organisation der Betreuungsqualität

• Grundforderungen an die Organisation
• der Gruppenleiter als „Prozeßeigner“
• die Rolle des begleitenden Dienstes
• Zusammenarbeit Gruppenleiter – begleitender Dienst