Produktionsplanung, Betreuungsplanung, Controlling in der WfbM


Die Besonderheit der WfbM als Wirtschaftsunternehmen besteht in ihrer „doppelten Wertschöpfung“: Sie stellt einerseits Waren und Dienstleistungen für den allgemeinen Markt her und ist damit ein „richtiger“ Produktionsbetrieb, und sie betreut und fördert andererseits Menschen mit Behinderungen und wird dafür aus öffentlichen Mitteln bezahlt. Die Aufgabe des Managements einer Werkstatt besteht darin, diese beiden Bereiche in ein harmonisches und konstruktives Verhältnis zu bringen und damit den im allgemeinen Arbeitsmarkt bestehenden Gegensatz beider Bereiche aufzuheben. Dies stellt in der Praxis eine ständige Gratwanderung dar und führt bisweilen zu unbefriedigenden Ergebnissen. In diesem Seminar wollen wir Strategien und erfolgreiche Beispiele für die Verbindung von Produktionsplanung und Betreuungsplanung darstellen.

Wir behandeln u.a. die folgenden Einzelthemen:

  • Ausrichtung und Ziele der Werkstatt
  • Art der Behinderung – Art der Arbeit
  • Ressourcen der Werkstattbeschäftigten analysieren und  wertschöpfend nutzen
  • Controlling – ein Kennzahlensystem als Managementinstrument
  • Chancen eines erweiterten Produktionsangebotes durch den Einsatz neuer Technologien
    (Zielsetzung: sichere und attraktive Arbeitsplätze für alle Mitarbeiter)
  • Betreuungsstrategien und Produktion auf den Wandel der Behinderungsbilder einstellen
  • Akquisition, Anforderungen des Marktes, Öffentlichkeitsarbeit
  • Chancen am Markt erkennen, analysieren und nutzen
  • „Werkstatt ist Inklusion“

Das Seminar wendet sich an Geschäftsführer, Werkstattleiter, Produktionsleiter und Gruppenleiter.

Referent: Helmut Johnson, Diplom-Psychologe
Termin: 13.-14.02.2023, 1. Tag 10 – 17 Uhr / 2. Tag 9 – 16 Uhr
Kosten: 335€

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