Junge Menschen mit sozial-emotionalem Handicap („Junge Wilde“)
im Berufsbildungsbereich der WfbM


Die Nachfrage ist in ganz Deutschland groß – viele sehen in der WfbM die letzte Rettung, wenn es darum geht, junge Menschen in ein geregeltes (Arbeits-) Leben zu integrieren, nachdem Jugendhilfemaßnahmen und Berufsfindungsmaßnahmen der Arbeitsagentur nicht zum erwünschten Erfolg geführt haben. Die Hoffnung auf Hilfe geht allerdings auch meistens mit professioneller Ratlosigkeit darüber einher, wie sich die Probleme mit persönlichkeitsgestörten jungen Menschen lösen lassen. In dieser Situation liegt eine große Chance für die WfbM, wenn es ihr gelingt, ihre einzigartigen strukturellen Voraussetzungen für die erfolgreiche Bewältigung einer solchen Aufgabe zu nutzen
(siehe dazu: Helmut Johnson – Warum sind Werkstätten (WfbM) so erfolgreich? unter www.institut-johnson.de). Allerdings bedarf es dazu einer kreativen Nutzung dieser Strukturbedingungen. Mit einer Reihe von Werkstätten haben wir inzwischen nachweisen können, dass es möglich ist, mit einem entsprechend konzipierten Berufsbildungsbildungsbereich Eingliederungserfolge zu erzielen,
die qualitativ und quantitativ nicht hinter der traditionellen Klientel der Werkstätten zurückstehen.

In unserem Seminar werden wir die Konzeption darstellen. Wir werden den Gesamtaufwand, die personellen Anforderungen und die konkreten Vorgehensweisen beschreiben. Themen u.a.:

• Was ist das „sozial-emotionale Handicap?
• Wie entstehen Persönlichkeitsstörungen, wie entsteht das „sozial-emotionale Handicap“?
• Worin besteht die „Behinderung“?
• Grenzen der Förderung und Entwicklung

Betreuungsrahmen

• Die besondere Rolle des Gruppenleiters
• Persönliche Anforderungen an den Gruppenleiter
• Planung der Betreuung – die Rolle des begleitenden Dienstes
• Spezielle pädagogische Maßnahmen
• Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und mit der Familie

Das Seminar wendet sich an Leitungspersonen, begleitende Dienste und FAB (GruppenleiterInnen) aus dem BBB.